CHORWOCHENENDE DES CANTICO VERDE IN SCHOTTEN

 

Der Cantico Verde bereitete sich mit einem intensiven Probenwochenende auf das 125-jährige Jubiläum des Gesangvereins Immergrün vor. Neben harter Arbeit an anspruchsvollen Stücken wie „Lieder der Nacht“ und „The Hanging Tree“ gab es auch entspannte Momente mit Schwimmen, Spaziergängen und gemeinsamen Mahlzeiten. Die Arbeit mit einer Stimmbildnerin eröffnete den Sängern neue stimmliche Möglichkeiten. Das Ergebnis dieser intensiven Vorbereitungen wird am 27. April im Bürgerhaus Oppershofen zu hören sein. Freuen Sie sich auf ein besonderes Konzert, das Musik und Gemeinschaft feiert!

 

 

Ein paar idyllische Tage mit Gleichgesinnten zu verbringen, gehört seit vielen Jahren zum Ritual des Cantico Verde Rockenberg. Auch dieses Mal sollte das Wochenende eine fröhliche, arbeitsreiche und mitreißende Angelegenheit werden.

Die Vorbereitungen für die 125-Jahr-Jubiläumsveranstaltungen des Immergrün liefen auf Hochtouren, und es galt, ein Konzert des Chores unter dem Motto „Zeitreise“ vorzubereiten. Trotz aller musikalischen Anstrengungen hatte der Aufenthalt durchaus den Charakter eines Kurzurlaubs. Frühmorgendliche Schwimmeinlagen, Spaziergänge bei herrlich frühlingshaftem Wetter und gemeinsam genossene Mahlzeiten waren die Sahnehäubchen auf der Torte.

Doch bitte nicht missverstehen: Chorleiterin Monika Müller hatte einiges an Literatur im Gepäck, und vieles davon wurde an diesem Wochenende sehr intensiv geprobt. Motivation, Konzentration und Energie waren die Zauberworte. Stücke wie „Lieder der Nacht“, „The Hanging Tree“, „Jagdlied“ oder eine moderne, afrikanisch inspirierte Version von „Kein schöner Land“ wurden intensiv erarbeitet. Jedes Chorwerk hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Klangfarbe. Diese herauszuarbeiten, ist keine leichte Aufgabe. Die Stücke sollen nicht nur „richtig“ klingen, sondern eine Strahlkraft entwickeln, die dem Werk gerecht wird. Chorleiterin Monika Müller ließ keine „Schlampereien“ durchgehen. Sie achtete auf ALLES, hörte ALLES und gab ALLES! Klangreinheit, Rhythmus, Ausdruck, Dynamik und natürlich die positive Haltung der Sängerinnen und Sänger wurden von ihr eingefordert, und der Chor gab sein Bestes.

Teil des intensiven Programms war auch die Arbeit mit einer Stimmbildnerin. Manche Chormitglieder erlebten zum ersten Mal, wie sich der bewusste Umgang mit dem eigenen Klangkörper auf die Stimmqualität auswirkt. Eine Erfahrung, von der der Chor nur profitieren kann. So waren sich alle einig: „...das war eine super Sache...!“ Insgesamt war das Wochenende mit konzentrierter Chorarbeit nicht nur für die Stimme, sondern auch für den gesamten Menschen und vor allem für die Chorgemeinschaft wohltuend. Man lernte Stärken und Schwächen aller kennen, lachte miteinander, erlebte Nähe und Vertrauen und verspürte den dringenden Wunsch, das alles möglichst bald zu wiederholen.

Jetzt steht aber erst einmal das Konzert am 27. April im Bürgerhaus Oppershofen an, und alle Beteiligten freuen sich darauf, den Besuchern ein musikalisches Energiepaket zu präsentieren.